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Duality Of Mind - Good Night
Label: - Veröffentlichung: 2014 Stil: Crossover Tracklist 1. But Not Tonight, 2. Beautiful Life, 3. Feel Safe Inside, 4. Desert Flower, 5. Demons, 6. Good Night, 7. Don’t Let It Go, 8. Push Me, 9. Wake Up Schlaf ist wichtig für den Körper, sorgt für Entspannung und hilft die nötige Energie zu generieren um nach dem Aufwachen fit zu sein. In der Nacht träumt man und das geschieht auch hin und wieder im Alltag
wenn wir von der Realität abschweifen. Der amerikanische Poet Edgar Allan Poe sagte einmal folgenden Satz über das Träumen: „Diejenigen, die tagsüber träumen, sind sich vieler Dinge bewusst, die denen entgehen, die nur nachts träumen.“ Das könnte auch ein Einfluss gewesen sein, warum diese Band einen derartigen Titel gewählt hatte. 2014 wurde das dritte Album „Good Night“ von der Schweizer Band Duality Of Mind veröffentlicht. Produziert wurde dieses Werk von Lars Christen. Unterstützung kam vom Aargauer Kuratorium. Das ist eine Organisation, welche sich für die Förderung von aktueller Kultur im Kanton Aargau und darüber hinaus einsetzt. Das Quintett aus dem Fricktal, Kanton Aargau zelebrierte eine Mischung aus modernem Metal, Hardcore und fügte Elemente elektronischer Musik hinzu. Die Musik zu beschreiben ist nicht sehr einfach, weil es diese Gruppe gelungen ist eine abwechslungsreiche Mischung namens „Electro Crossover Thrash“ zu erschaffen und dadurch zu glänzen. Es folgen laute Momente mit harten Gitarrenklängen von Lucas Hänggi und Roger Stocker während mehrstimmiger Gesang von Frontmann Roger Weber folgt. Dazwischen immer wieder harmonische, ruhigere Momente um der Stimme des Sängers genügend Raum zu geben und sich entfalten zu können. Ihre Musik auf „Good Night“ wäre am Anfang des Jahres 2000 sehr angesagt gewesen, weil ähnliche Gruppen wie Limp Bizkit, Deftones etc. damals während der „Nu Metal“ Bewegung viel Erfolg hatten und weltweit für ihren Sound gefeiert wurden. Jedoch konnten die Jungs auf diesen Vibe einfangen, konservieren und ihn in ihr Werk „Good Night“ einfliessen lassen. Wenn eine Band versucht verschiedene Einflüsse zu integrieren, muss sie aufpassen, dass sie sich nicht in Spielereien verzettelt. Hier war das nicht der Fall, denn sie erschuf einen interessanten Klangteppich, welcher amerikanische Einflüsse aus Stilrichtungen wie Hardcore, modernem Metal und elektronischer Musik beinhaltete. Von Anfang an machte es mir sehr viel Spass dieses Album zuhören, weil es mich selber an meine Teenager Jahre Anfang der 2000 erinnerte und Erinnerungen an die damalige Musik zurückkehrten. Als Highlights auf „Good Night“ empfehle ich die Lieder „Desert Flower“, „Good Night“ und „Don’t Let Go“. Meiner Meinung nach sind das die Hits auf diesem Album. 8/12 Review von Dominic Latscha